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Hans Joachim Gögl

Hans Joachim Gögl

»Die Montforter Zwischentöne in Feldkirch schauen in die Zukunft der Musikfestivals und geben dem Festspielgedanken einen neuen Sinn.«
Michael Stallknecht, Neue Zürcher Zeitung

»Der gängigen Praxis, im Festival- wie Kongressbereich, bei der renommierte Spitzenkräfte eingeflogen und »wie vom Helikopter« über dem Veranstaltungsort abgeworfen werden, setzen Gögl und Uhde ein Feuerwerk an eigenen Ideen entgegen.«
Carsten Niemann, »Rondo«, Berlin

»Das sind Momente, in denen wirklich etwas ganz Neues entsteht! Eine spürbare Nähe von Wort und Musik, ein echter Dialog!«
Regine Müller, SWR 2

Künstlerischer Leiter der »Montforter Zwischentöne« sowie der Biennale »Tage der Utopie«. Ab Herbst 2018 künstlerischer Leiter des BTV-Stadtforums in Innsbruck. Entwicklung von experimentellen Dramaturgien zwischen Kunst und Alltagskultur.

Als Kind guter Schachspieler, miserable Schulnoten, Berufswunsch Klosterbruder. Mit acht Jahren gemeinsam mit Peter Vogler Gründung eines außergewöhnlich erfolgreichen Bauchladens neben der Kaserne Lochau (Bier, Schokolade), mit zehn eines Duos (Violine und Ziehharmonika), erstes Zeitungsprojekt mit zwölf.

Buchhändlerlehre mangels Gymnasiumstauglichkeit, danach fester freier Mitarbeiter in der Radiokulturredaktion des ORF – Features, Portraits, Literaturbesprechungen für das Landesstudio Vorarlberg und Ö1.

Mit 22 Jahren, gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund, Start eines kostspieligen aber für die persönliche und fachliche Entwicklung hochrentablen Lernprojekts: Chefredakteur eines Vorarlberger Monatsmagazins für Kultur und Politik (»90er Box«), das nach zwei ausverkauften Ausgaben aufgrund der ökonomischen Ahnungslosigkeit seiner Gründer – durchaus spektakulär – implodierte.

1991 ein berührendes Zivildienstjahr als Behindertenbetreuer und eine ausgedehnte italienische Reise. 1992 Eröffnung eines Büros für Öffentlichkeitsarbeit in Bregenz.

Seit etwa 2003 Konzentration auf die Entwicklung künstlerischer Formate. Heute liegt mein beruflicher Schwerpunkt in der Gestaltung autonomer Dramaturgien, in denen Transdisziplinarität, Improvisation und Partizipation wichtige Haltungen darstellen.

Diverse Publikationen und Auszeichnungen, u.a. Träger des Österreichischen Staatspreises für die »Tage der Utopie«. Seit 2011 Lehrbeauftragter an der Universität Graz.
Ich bin verheiratet, Vater von zwei Kindern und lebe in Bregenz.

Zuletzt geändert von Hans-Joachim Gögl am 23. Juli 2017