Hans-Joachim Gögl

»Fein beobachtet, gut geschrieben. Zwischen Tiefsinn und Leichtigkeit.« (Sebastian Fasthuber, Falter)

»Tiefgründig und spielerisch zugleich.« Annette Raschner, ORF

Hans-Joachim Gögl ist es gelungen, eine authentische Vater-Sohn-Beziehung – mit ihren Verlusten und Wunden – zu portraitieren und dennoch weiterzugehen. Ein Abschied in drei ausgeklügelten Schritten. (Juergen Weber, Literaturhaus Wien)

»Präzise, humorvoll und sensibel.« (Caterina Schiliro, Salzburger Nachrichten/APA)

»Vaterbücher gibt es viele, und doch fügt Gögl etwas Neues hinzu, überraschend und betörend.« (Ilija Trojanow)

Vatertag

Roman
Hans-Joachim Gögl
Klett-Cotta, 2026

Wer lebt besser, schöner? Zeitlebens sind sich ein Vater und ein Sohn darüber nicht einig. Als der Vater stirbt, probiert der Sohn von nun an montags, mittwochs und freitags das Vaterleben aus. Dabei beginnt sich sein eigenes Leben zu verwandeln. Eine einzigartige Geschichte über Nähe und Fremdheit, so feinfühlig wie humorvoll erzählt.

Dieser Vater weiß ganz genau, wie man richtig lebt. Er ist der Meister des perfekt dosierten Mittelmaßes: lange Spaziergänge, frei verfügbare Zeit, Gelächter im Kreis der Kollegen. Das Leben seines Sohnes, der eine Designagentur leitet, missbilligt er. Zu fremdgesteuert, zu ehrgeizig, zu eilig. Der aber will die Welt nicht nur hinterfragen, sondern auch verbessern. Als der Vater stirbt, kommen dem Sohn Zweifel. Führt die Lebenskunst des Vaters vielleicht doch zu einem glücklicheren Leben? Er beschließt, es auszuprobieren, und schlüpft von nun an fünf Wochen lang in die Rolle seines Vaters.

Hans-Joachim Gögl ist ein spielerisch leichter und tiefgründiger Debütroman gelungen.