Hans-Joachim Gögl

beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Formate zwischen Kunst und Alltagskultur.

Künstlerischer Leiter der »Montforter Zwischentöne« in Feldkirch sowie der Reihe INN SITU im BTV Stadtforum in Innsbruck. 2003 Österreichischer Staatspreis für die Entwicklung des Festivals »Tage der Utopie« in Arbogast/Götzis.

Als Kind guter Schachspieler, miserable Schulnoten, Berufswunsch Klosterbruder. Mit acht Jahren gemeinsam mit Peter Vogler Gründung eines außergewöhnlich erfolgreichen Bauchladens neben der Kaserne Lochau (Bier, Schokolade), mit zehn eines Duos (Peter Ziehharmonika, Hans-Joachim Geige), erstes Zeitungsprojekt mit zwölf.

Buchhändlerlehre mangels Gymnasiumstauglichkeit, danach fester freier Mitarbeiter in der Radiokulturredaktion des ORF – Features, Portraits, Literaturbesprechungen für das Landesstudio Vorarlberg und Ö1.

Mit 22 Jahren, gemeinsam mit einem gleichaltrigen Freund, Start eines kostspieligen, aber für die persönliche und fachliche Entwicklung hochrentablen Lernprojekts: Chefredakteur eines Vorarlberger Monatsmagazins für Kultur und Politik (»90er Box«), das nach zwei ausverkauften Ausgaben aufgrund der ökonomischen Ahnungslosigkeit seiner Gründer – durchaus spektakulär – implodierte.

1991 ein berührendes Zivildienstjahr als Behindertenbetreuer und eine ausgedehnte italienische Reise. 1992 Eröffnung eines Büros für Kommunikationsgestaltung in Bregenz. Seit etwa 2003 Konzentration auf die Entwicklung neuer Formate, in denen Transdisziplinarität, Improvisation und Partizipation wichtige Haltungen darstellen. 

Diverse Publikationen und Auszeichnungen. Lehräufträge u.a. an der Universität Graz sowie am Landeskonservatorium Vorarlberg. Verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern in Bregenz/Vorarlberg.